Schlaftheorie
Warum wir schlafen, ist eine vieldiskutierte Frage. Unbestritten ist, dass der Schlaf lebensnotwendig ist, ein höherer Organismus, dem man den Schlaf verweigert, geht ein. Im Schlaf werden lebensnotwendige “Wartungsmaßnahmen” durchgeführt.
Wir wir schlafen, ist da schon besser erforscht. Beim Einschlafen durchlaufen wir eine sogenannte Einschlafphase, die Muskelspannung nimmt ab, die Pulsfrequenz rduziert sich. Die Einschlafphase dauert normalerweise etwa 10-30 Minuten. Darauf schließt sich die erste Leichtschlafphase an. In dieser Leichtschlafphase ist man noch relativ leicht zu wecken. Nach etwa 20-30 Minuten erreicht man dann den Tiefschlaf. Die Weckbarkeit nimmt stark ab, die Muskelspannung verringert sich weiter. Nach der Tiefschlafphase geht man vorübergehend wieder in den Leichtschlaf über und nach etwa 70-80 Minuten erreicht man die sogenannte REM-Phase (REM=Rapid Eye Movement).
In dieser REM-Schlafphase ändert sich die Hirnaktivität stark, die Augen des Schläfers bewegen sich hinter den geschlossenen Lidern, die Körpermuskeln sind gelähmt. Schlafende, de man aus der REM-Schlafphase weckt, berichten von lebhaften Träumen. Aus anderen Schlafphasen Geweckte erinnern sich üblicherweise nicht an Träume. Die REM-Phase dauert etwa 15 Minuten, danach geht der Körper wieder in den Leichtschlaf, dann in Tiefschlaf über. Ein ungestörter Schlafzyklus dauert insgesamt etwa 90 Minuten. Bei einem normalen Nachtschaf von 8 Stunden durchläuft man also insgesamt fünf dieser Zyklen. Dabei nimmt die Dauer der Tiefschlafphasen immer weiter ab, die Dauer der REM-Phase verlängert sich. In der zweiten Nachthälfte findet oft nur noch Tiefschlaf statt, stattdessen erreichen die REM-Phasen größere Dauer.